Komplexe IT-Themen brauchen mehr als eine Pressemitteilung. Sie brauchen Kontext, glaubwürdige Stimmen und den Raum, Dinge von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten. Genau deshalb sind Multi Client Roundtables für uns bei Akima Media zu einem der erfolgreichsten Formate geworden: Sie bringen Expert:innen aus mehreren, nicht konkurrierenden Unternehmen an einen Tisch, schaffen echte Gespräche mit Tiefgang mit Journalist:innen und liefern vielfältige Inhalte und Inspirationen für die Redaktion.
Wir haben dieses Format inzwischen dreimal umgesetzt, mit unterschiedlichen Schwerpunkten: 2024 „KI als das neue Ying und Yang der Cybersecurity“, gefolgt 2025 von „Von der Datenflut zur Datenintelligenz: Wie KI das Datenmanagement in hybriden Umgebungen in Zukunft verändert“ und dem Thema Women in Tech. Und im Juni 2026 folgt der nächste Roundtable zum Thema „Jenseits von Abhängigkeiten: digitale Souveränität als Leitprinzip für IT, Cloud, KI und Daten“. Was alle eint: Die Themen sind brandaktuell, für Journalist:innen und ihre Leserschaft hochrelevant, vielschichtig und werden vor allem dann richtig spannend, wenn verschiedene Perspektiven aufeinandertreffen.
Das Format kurz erklärt
Ein Multi Client Roundtable ist keine klassische Panel-Diskussion, bei der Statements aneinandergereiht werden. Im Kern ist es ein kuratiertes, moderiertes Gesprächsformat mit klarer Dramaturgie. Mehrere Unternehmen, die sich inhaltlich ergänzen, statt zu konkurrieren, stellen jeweils eine:n starke:n Sprecher:in, der / die in einem kurzen Impulsvortrag Einblicke aus der Praxis zum Kernthema gibt. Journalist:innen erhalten so und in der anschließenden Diskussion in kurzer Zeit maximalen Erkenntnisgewinn, weil sie nicht nur eine Sichtweise hören, sondern unterschiedliche Blickwinkel, echte Einordnung und konkrete Erfahrungen. Und weil der Rahmen persönlicher ist als bei vielen Großevents, entsteht der Austausch auf Augenhöhe, ohne Produktfolien und ohne Marketing-Buzzword-Bingo.
Gerade im IT-B2B-Umfeld ist das entscheidend. Denn hier geht es selten um „neu und cool“, sondern um Fragen wie: Welche Auswirkungen hat das? Was bedeutet das organisatorisch? Welche Abhängigkeiten entstehen? Wo liegen die Grenzen? Das lässt sich nicht in zwei Zitaten abbilden, aber sehr gut in einem echten Gespräch.
Der Mehrwert für Journalist:innen: weniger Aufwand, mehr Substanz
Für Journalist:innen ist der Mehrwert heute relevanter denn je: Die Redaktionen stehen unter Druck, Zeit und Ressourcen sind knapp, gleichzeitig werden Themen komplexer. Ein Roundtable bietet unterschiedliche Perspektiven statt PR-Pitches, weil sich Einordnung und Differenzierung automatisch ergeben, sobald mehrere starke Stimmen aufeinandertreffen. Er ermöglicht effiziente Themenrecherche an einem Abend, weil mehrere Gesprächspartner:innen, viele O-Töne und neue Kontakte zusammenkommen. Und er schafft Vertrauen durch persönlichen Austausch, weil Fragen nicht nur „im Interviewmodus“ gestellt werden, sondern in einem Rahmen, in dem Nachfragen, Zwischentöne und Beziehungspflege möglich sind.
Sichtbarkeit, Positionierung, Thought Leadership für Kunden
Für Kunden liegt der Erfolg darin, dass Sichtbarkeit über Relevanz entsteht. Wer ein Thema gemeinsam mit anderen kompetenten Stimmen besetzt, wirkt weniger werblich und deutlich glaubwürdiger. Das gilt besonders bei strategischen Zukunftsthemen wie Cybersecurity, künstliche Intelligenz oder digitale Souveränität, wo Entscheider:innen als Leser:innen nach Orientierung suchen, nicht nach Claims. Gleichzeitig stärkt das Format die Positionierung von Sprecher:innen, weil nicht die „perfekte Botschaft“ im Vordergrund steht, sondern Haltung, Erfahrung und Einordnung. Genau das macht Expert:innen sichtbar: klare Standpunkte, nachvollziehbare Praxisbeispiele und die Fähigkeit, Komplexität verständlich zu machen. Media Relations ist Beziehungsarbeit, und Roundtables geben ihr einen passenden Raum.
Hinzu kommt ein sehr pragmatischer Effekt: Durch Synergien lassen sich Budgets effizienter einsetzen, ohne dass Individualität verloren geht. Im Gegenteil, die Kombination mehrerer Perspektiven macht das Gesamtpaket attraktiver, auch für Medien, und erhöht die Chance, dass Journalist:innen teilnehmen. Und ein guter Roundtable ist keine Event-Eintagsfliege. Er erzeugt Anschlusskommunikation, weil aus einem Abend neue Medienkontakte, Folgeinterviews und Story-Ansätze entstehen, oft noch Wochen später. Gerade dann zeigt sich, dass der eigentliche Wert nicht nur im Moment liegt, sondern in der Nachhaltigkeit des Gesprächsanlasses.
Das Plus für uns – gesteigerte Sichtbarkeit, messbare Ergebnisse
Für uns als Agentur sind Multi Client Roundtables deshalb so erfolgreich, weil sie zeigen, was strategische Kommunikation leisten kann, wenn man sie konsequent zu Ende denkt: Themenführerschaft aufbauen, Beziehungen stärken, Sichtbarkeit steigern und Ergebnisse messbar machen. Der Women in Tech Roundtable ist dafür ein gutes Beispiel. Statt einer Einzelkampagne haben wir ein redaktionell relevantes Setting geschaffen, in dem hochrangige IT-Managerinnen über Führung, Karrierewege, Fehlerkultur, Vertrauen, Empathie und strukturelle Hürden gesprochen haben. Genau diese Kombination aus persönlicher Nähe und fachlicher Relevanz schafft Inhalte, die Medien aufgreifen können, und stärkt gleichzeitig die Wahrnehmung der beteiligten Unternehmen als moderne, glaubwürdige Akteure. Das Ergebnis: eine kumulierte Reichweite von 418.328 in der IT-Fachpresse und knapp 900 Social-Media-Interaktionen.
Gemeinsam wird aus einem Thema eine Story
Wichtig ist dabei: Das Format funktioniert nur, wenn es kuratiert ist. Multi Client heißt nicht „mehr“, sondern „passender“. Es braucht die richtige Themenführung, ein stimmiges Line-up, das Tiefe bietet, und ein Einladungsmanagement, das auf persönliche Beziehungen setzt. Nur dann entsteht aus einem Termin ein echtes Gespräch und aus einem Gespräch eine Geschichte.
Multi Client Roundtables sind so erfolgreich, weil sie etwas schaffen, das in B2B-Kommunikation selten geworden ist: echte Gesprächsräume mit Substanz. Sie sind effizient für Journalist:innen, wirkungsvoll für Kunden und sie zeigen, wie Media Relations heute funktionieren kann, wenn man sie als Plattform für relevante Inhalte versteht. Wer Sichtbarkeit will, braucht nicht mehr Output. Er braucht bessere Anlässe. Multi Client Roundtables sind genau das.
